"Software Engineering Integration für flexible Automatisierungssysteme"

Im Christian Doppler-Labor an der Technischen Universität (TU) Wien arbeiten InformatikerInnen und ElektrotechnikerInnen fachbereichsübergreifend an der Optimierung von Entwicklungsumgebungen für moderne Automatisierungssysteme. Anhand industrieller Aufgabenstellungen wird an Ansätzen zur verbesserten

  1. technischen Integration von Software-Werkzeugen und
  2. semantischen Integration von Datenmodellen

geforscht. 

 

Offene Kollaborationsplattformen für die technische Integration heterogener Softwarewerkzeuge und die semantische Integration der gemeinsamen Konzepte (wie Signale oder Geräte) in den Datenmodellen dieser Softwarewerkzeuge sind Basis für die Funktionen des Automation Service Bus® (ASB).

Prototypen dieser Plattformen sind Ergebnisse der anwendungsorientierten Grundlagenforschung im Christian Doppler Forschungslabor für „Software Engineering Integration für flexible Automatisierungssysteme“ („CDL-Flex“; cdl.ifs.tuwien.ac.at) an der Technischen Universität Wien.“


Über die Christian Doppler-Gesellschaft und CD-Labors

Christian Doppler (CD) Labors ermöglichen den Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung. CD-Labors werden an Universitäten oder außeruniversitären Forschungsinstitutionen für maximal sieben Jahre eingerichtet. Rund um eine(n) talentierte(n) meist jüngere(n) WissenschafterIn arbeitet eine Forschungsgruppe im Bereich anwendungsorientierter Grundlagenforschung an der Lösung industrieller Probleme.

Das CD-Labor „Software Engineering Integration für flexible Automatisierungssysteme“ (SE-Flex-AS) wurde Anfang 2010 unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Stefan Biffl an der TU Wien eingerichtet. Partner dieses CD-Labors sind Institute der TU Wien in den Bereichen Softwaretechnik und Automatisierungstechnik sowie die Unternehmenspartner logi.cals und Certicon aus dem Anwendungsbereich der Entwicklung industrieller Automatisierungssysteme.

Anhand von industriellen Aufgabenstellungen werden Ansätze zur technischen und semantischen Integration von Software-Werkzeugen und Datenmodellen als Basis für neuartige Ansätze der Qualitätssicherung erforscht. Konkrete Forschungsszenarien im Rahmen des Qualitätsmanagements zur Sicherstellung der Produkt- und Projektqualität über mehrere Engineering Modelle und Werkzeuge hinweg sind die Versionierung von Engineering Modellen, sowie der „End-to-End Test“ vom Sensor im Feld bis zur Software-Variable.

Quelle: Presseaussendung der TU Wien